Logo of the clinic Wicker Klinik Bad Homburg Wirbelsäulenklinik
                               Kaiser-Friedrich-Promenade 47- 49
                               D - 61348 Bad Homburg v.d. Höhe
                               Tel: 0 61 72 / 1 03- 0 · Fax: 1 03-186

                                   
                                   
Informationen zu Krankheiten

                            Weitere Medizinische Informationen und Links -
                   speziell auch von der Wirbelsäulenklinik -
finden Sie hier!

Mittelhandbruch 

Was ist ein Mittelhandbruch und wie kann es dazu kommen? 

Das Handskelett besteht aus der (proximalen und distalen) Reihe der Handwurzelknochen sowie den fünf Mittelhand- und den Fingerknochen. Ein Sturz auf die Hand bzw. auch direkte Gewalteinwirkung auf die Mittelhand z.B. im Rahmen eines Arbeitsunfalls (Hammerschlag o.ä.) kann zu einem Mittelhandbruch führen.

 

Welches sind die Symptome beim Mittelhandbruch?

 

Es kommt beim Mittelhandbruch zu einer oft den gesamten Handrücken betreffenden Schwellung, auch mit Bluterguss (Hämatom). In Abhängigkeit vom genauen Ort des Mittelhandbruch es (Fraktur) über dem Mittelhandknochen und dem Verlauf der Bruchlinie spricht man u.a. von einer Köpfchenfraktur, einer Quer- oder einer Schrägfraktur sowie einer Basisfraktur. Das distale (handwurzelferne) Frakturfragment kann durch Muskel- und Sehnenzug in Richtung auf die Handinnenfläche (palmarwärts) abkippen. Zu beachten sind insbesondere ebenfalls mögliche Dreh- oder Rotationsfehler des Mittelhandknochens sowie auch eine mögliche des Verkürzung des Mittelhandknochens bei einer schrägen oder spiraligen Fraktur.

 

Welche apparativ-diagnostischen Maßnahmen kommen beim Mittelhandbruch zur Anwendung?

 

Es werden Röntgenbilder der Mittelhand-/der Fingerknochen in zwei Ebenen bzw. auch Schrägaufnahmen erstellt. Eine Aufnahme in streng seitlichem (Röntgen-) Strahlengang zu erstellen ist besonders wichtig im Hinblick auf die angesprochene mögliche Dislokation des Mittelhandköpfchens im Mittelhand-Fingerknochengelenk (Karpometakarpalgelenk) bei einer Köpfchenfraktur bzw. auch bei einer sog. subkapitalen Fraktur.

 

Wie wird ein Mittelhandbruch behandelt? 

Die Möglichkeit einer nicht-operativen (konservativen) Behandlung beim Mittelhandbruch besteht für Mittelhandknochen-Köpfchen-Frakturen mit erhaltener Gelenkfläche, für subkapitale Frakturen bis zu einer Abkippung des Köpfchens von unter 30° sowie für Schaftfrakturen ohne Fehlstellung (Dislokation) und achsgerechter Stellung. Andernfalls wird ein operatives Vorgehen erforderlich sein, insbesondere für den spezielle Bruchformen des ersten Mittelhandknochens. Es kommt dabei ein spezielles (Kleinfragment-)Instrumentarium zur Anwendung mit entsprechend dimensionierten Schrauben und Platten. 

Rehabilitative Nachbehandlung beim Mittelhandbruch 

Im Fall einer übungsstabilen Osteosynthese kann etwa ab dem 2. postoperativen Tag mit krankengymnastischer Übungsbehandlung begonnen werden, eine Schiene wird nicht grundsätzlich zwingend erforderlich sein.  

Komplikationen und Prognose beim Mittelhandbruch 

Es wird sich in der Regel ein gutes Ausheilungsergebnis beim Mittelhandbruch ergeben, als (eher seltene) Komplikationen sind anzuführen verbleibende Fehlstellungen, eine Pseudarthrosenbildung (d.h. „Falschgelenk“) sowie Infektionen (bei operativem Vorgehen bzw. besonders bei primär „offenen“ Frakturen) und Bewegungseinschränkungen.

Ihr Team der Wirbelsäulenklinik Bad Homburg

Animationen animierte Augen

Weitere Medizinische Informationen und Links für Patienten und Interessierte - von Achillessehnenriss bis Unterarmschaftfraktur -   finden Sie hier!

Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten steht Ihnen unser Chefarzt im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in unserer Privatambulanz.

Sagen Sie uns ruhig mal Ihre Meinung!
Oder stellen Sie Ihre Fragen -
klicken Sie uns hier an...

Sie möchten diesen Artikel ausdrucken? Markieren Sie den Text, gehen Sie in der Symbolleiste auf "Datei", dann auf "Drucken", danach "Markierung" anklicken und dann erst drucken, denn sonst verlieren Sie durch die nachfolgende Themenübersicht unnötiges Papier.

Sie möchten diesen Artikel ausdrucken? Markieren Sie den Text, gehen Sie in der Symbolleiste auf "Datei", dann auf "Drucken", danach "Markierung" anklicken und dann erst drucken, denn sonst verlieren Sie durch die nachfolgende Themenübersicht unnötiges Papier.

Aktualisiert: Juni 2010

Weitere Informationen zu Krankheiten finden Sie bei der Wicker-Gruppe unter www.informationen-zu-krankheiten.de. Informationen speziell zu Schmerzerkrankungen finden Sie hier: www.doctorhelp.de Info-Material zur Klinik anfordern: www.wicker-gruppe.de/infomaterial-anfordern.html

Weitere Fragen? Ihre Meinung?
Schicken Sie uns eine Email

info@wickerklinik.de

Wirbelsäulenklinik

Kaiser-Friedrich-Promenade
61348 Bad Homburg v.d.H.

Telefon: 0 61 72 - 10 30, Fax: 0 61 72 - 10 31 86

Haftungshinweis:
Für die gemachten Angaben wird keine Gewähr übernommen; im Einzelfall ist immer ein Arzt zu konsultieren! Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.